Jetmodelle - für Fortgeschrittene und Experten

Die etwas andere Art zu Fliegen- doch muss man bei dieser Sparte schon einige Erfahrungen mitbringen. Wenn ein Außenstehender auf einem Flugtag die Vorbereitungen und den anschließenden Flug eines Jetmodells sieht, wird oft gedacht, das sei eine leichte Übung. Doch dem ist nicht so! Es steckt viel Übung, Erfahrung und Training dahinter, bis alles reibungslos klappt. Alleine der Umgang mit einer Strahlturbine erfordert größte Sorgfalt.

Turbinen gibt es in verschiedenen Schubklassen. Die kleinste Turbine erzeugt einen Schub von 15 Newton, was 1,5 kg entspricht. Größere Turbinen können bis zu 20 kg oder mehr Schub erzeugen, wobei solche Turbinen eher selten eingesetzt werden.

Die Standartklasse liegt bei ca. 8 –12 kg Schub. Wenn man jedoch einmal Kerosin gerochen hat, und vom Virus des Jetfliegens befallen wurde, kommt man nur noch sehr schwer davon los. Es macht einfach eine Menge Spaß.

Wem das Jetfliegen indes zu aufwendig oder zu komplex ist, der sollte sich einmal mit der günstigen Alternative der Impeller Jets beschäftigen. Heutzutage werden die meisten Impeller elektrisch betrieben. Früher war das anders, wurden doch Verbrennungsmotoren bis ca. 15 Kubikzentimeter in einen Impeller verbaut, die dann eine Leistung von ungefähr 6kg Schub erbrachten. Diese Impeller wurden dann jedoch von den Elektro-Impellern abgelöst, die den Impellern mit Verbrennungsmotor keinesfalls nachstehen. Zumal sie sogar eine höhere Leistung erzeugen.

Eletro-Impeller gibt es fast in allen Größen - das Angebot reicht von Durchmesser um 40 Millimeter bis hin zu 120 Millimetern. Wenn man ein Trainermodell sehr gut beherrscht, kann man sich durchaus ein kleineres Impellermodell zulegen, um so den Einstieg ins die Jetfliegerei zu wagen.