Tipps für Anfänger:
Als Anfänger achtet man gerne darauf, möglichst günstig in den Flugmodellsport einzusteigen. Das ist nur verständlich, und so wird meist schon bei der Anschaffung des Ladegeräts gespart. Gerade die billigen Steckerlader erfreuen sich hier großer Beliebtheit - diese jedoch bekommen den Akkus gar nicht gut...
Im Gegenteil - der Akku, egal ob er Sender oder Empfänger mit Energie versorgt, ist das Herzstück, ohne das kein Modell abhebt bzw. in der Luft bleibt. Deshalb gilt es, den Akku zu pflegen, was schon mit einem Einsteigercomputerladegerät sehr gut möglich ist. Teure Proficomputerladegeräte braucht es nicht, bekommt man doch bereits für etwa 80 Euro ein vernünftiges Gerät für alle Akkutypen.
Allerdings braucht es dann noch ein Netzgerät, da die Ladegeräte meist mit 12V - eben für die Autobatterie - betrieben werden. Indes sollte man beim Kauf darauf achten, dass das Netzteil einen Ladestrom von mindestens 20 A bringt.
Zwar muss man hierfür noch einmal rund 60 Euro ausgeben - doch dies ist eine Investition in die Zukunft, da man das Netzteil immer brauchen wird.
Tipps für Fortgeschrittene:
Auch für den Fortgeschrittenen gelten dieselben Regeln wie für den Anfänger: Ohne vernünftiges Ladegerät kein entspanntes Fliegen! Allerdings haben Fortgeschrittene oft vielzellige Akkus im Betrieb, die zudem noch hohe Ladeströme erfordern. Ein Einsteigerlader kommt da schnell an seine Grenzen, so dass man uf Profigeräte zurückgreifen muss, die im Bereich von 120-180 im Handel erhältlich sind.